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Schlossperspektiven - Das Grüne Haus

Freigelegte Schichten

30.04.2026 0
„Es fühlt sich so an, als würde man in ein Souterrain gehen. Das ist aber kein Keller. Alles andere drum herum ist gewachsen.“
Dr. Sebastian Dohe

Der Ostflügel des Stadtschloss umfasst Mauern und ganze Gebäude, die immer wieder überbaut und umgebaut wurden. Diese Vorbauten sind bis ins Mittelalter zurückzudatieren. Das Grüne Haus war früher der nobelste Teil des Schlosses und ist heute eine Art Haus im Haus. Zum Schutz vor Ilmhochwasser wurde im 17. Jahrhunder der Boden aufgeschüttet. Ziel der denkmalgerechten Herrichtung war es auch, in den einzelnen Räumen sogenannte Leitschichten zu identifizieren, die von der Nutzungsgeschichte erzählen. Irreführende Ergänzungen, wie beispielsweise die mittelalterlich anmutenden Wandbemalungen aus den 1960ern, wurden dafür entfernt.

Im Video sprechen:

Dr. Sebastian Dohe ist Kustode in der Abteilung Residenzschloss, Hof- und Residenzkultur der Klassik Stiftung Weimar und konzipiert die Dauerausstellung in der Beletage.

Franz Jaschke ist Architekt im Büro Brenne Architekten Berlin und leitet zusammen die denkmalgerechte Herrichtung des Ostflügels des Stadtschlosses Weimar.

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