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Themenjahr 2026
Die Geschichte des Weimarer Residenzschlosses kennt viele Anfänge und Rückschläge, erzählt von Ideen, Illusionen und Irrtümern. Wohin es sich einmal entwickeln wird, ist Gegenstand neuer Pläne und Projektionen. Autor*innen, Künstler*innen, Fotograf*innen und Musiker*innen machen das Schloss zu ihrem Material. Aus der Vielfalt der Perspektiven entwickelt sich eine diskursive Annäherung an das, was heute ein Schloss als Freiraum der lebendigen Auseinandersetzung in einer demokratischen Gesellschaft sein sollte. Unser Schloss bleibt ein Ort des Werdens - damals wie heute, nur diesmal von uns und für uns alle.
Inspirierend, diskursbereit und zugänglich: 2026 öffnet die Klassik Stiftung Weimar Türen, Sammlungen und Perspektiven, um Kultur und Stadt neu zu erleben. Blicken Sie mit uns hinter die Kulissen einer der größten Kulturinstitutionen Deutschlands. Das Themenjahr lädt Sie dazu ein, neue Wege im Umgang mit unserem Weltkulturerbe und aktuelle Sichtweisen auf die Vergangenheit und Gegenwart zu finden. Weimar wird zu einem Ort, an dem sich Räume, Geschichten und Gesellschaft neu entfalten.
Vom ehemaligen Machtzentrum zum Ort für alle: Als frisch sanierte Weltkulturerbe-Stätten laden der Ostflügel des Stadtschlosses und das Wittumspalais dazu ein, dem Phänomen Weimar nachzuspüren - mit neuen Teilhabemöglichkeiten sowie Präsentationen zum klassischen Erbe. Ausstellungen zur ‚Marke‘ Goethe und den Weimarer Bauhausstätten fragen nach der Entstehung und dem Umgang mit unseren Kulturgütern, während ein Parcours besondere Einblicke in die Werkstatt der Herzogin Anna Amalia Bibliothek und ihr Selbstverständnis als öffentlicher Einrichtung bietet.
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Weimarer Bestiarium
Schloss erzählen #04
Ob steinerner Löwe, Holzwurm oder Turmfalke: Ein Schloss wird nicht nur von menschlichen Wesen bevölkert. Die Autor*innen Nora Bossong und Friedrich von Borries nehmen in ihren Texten all jene Lebewesen in den Blick, die das Schloss von Anbeginn an bewohnt, heomgesucht oder bewacht haben. In Gedichten, Rezepten und kurzen Erzählungen stellen sie ihr ganz eigenes Weimarer Bestiarium zusammen - poetisch und frei assoziierend.